Vereins-Jahr 2017

18. Nov.
Gemütlicher Abend und Vollmondnächte
Die Trachtengruppe Utzenstorf und Umgebung lud am 18. November ein erstes Mal zum „Gmüetleche Obe“ ein.
Mit «Hamme und Härdöpfusalat», feinen «Pastetli», Salat oder auch nur mit einem Stück Schwarzwälder- oder Baylis-Torte konnten sich die zahlreichen Besucher/innen schon am frühen Abend verwöhnen lassen. Das Unterhaltungs-Programm wurde von12 strahlenden Kindern in farbenfrohen Berner-Trachten und mit dazu passenden Flechtfrisuren eröffnet. Unter der Leitung von Vreni Kämpfer tanzten sie unter anderem das «Bündnermeiteli» und den beliebten «Tazelwurm». Alle waren mit Feuereifer dabei und wurden vom begeisterten Publikum mit Schmunzeln, Lachen und kräftigem Applaus belohnt.
Käthi Kunz kommentierte anschliessend mit viel Humor die Darbietungen der Erwachsenen, welche unter dem Motto Tour de Suisse stehen. Stimmkräftig unterstützt durch die Wiler-Jodler und unter der Leitung von Helene von Allmen, überzeugte der Chor mit Volksliedern wie «Louenesee», «Wiener-Spezialitäten», «Ticino e Vino» und «Glocken der Heimat». Die warme Solostimme von Roger Luder im bekannten «Dorma bain» erzeugte sicher beim einen oder anderen eine Gänsehaut.
Die Tanzleiterin Rebecca Kämpfer hat mit «Schilthorn», dem «Gioia-Lea-Walzer», «La fine goutte du Dézaley», «En Wunsch» und «Im Örgelihus», die zum Motto passenden Tänze ausgewählt. Dank perfekt eingeübten Choreografien, konnte sogar der schrittweise Verlust eines Spitzenunterrocks die Tänzer/innen nicht aus der Fassung bringen, sorgte aber für grosse Erheiterung im Publikum. Die Tanzgruppe will sich (allerdings nicht ernsthaft) überlegen, so etwas zukünftig fest ins Programm einzubauen.
Unter der Regie von Irène Kämpfer brillierten die sieben Laiendarsteller/innen mit dem Theater „Vollmondnächt“ von Ueli Isler. Das Lustspiel in zwei Akten handelt von zwei Familien in einem Zweifamilienhaus (doppeltes Bühnenbild). Die biederen Ehemänner sind zum Leidwesen ihrer Ehefrauen in Vollmondnächten nicht immer ganz zurechnungsfähig. Auch die beiden erwachsenen Kinder Lotti und Klaus haben etwas zu verbergen, was zu falschen Verdächtigungen und einigen Missverständnissen führt. Situationskomik und viele witzige Dialoge lösten im vollbesetzten Saal schallende Lachsalven aus. Wie sich die Situation schlussendlich darstellt und die erhitzten Gemüter beruhigt werden, können Sie an einer der kommenden Aufführungen erfahren.
Eine reichhaltige Tombola mit vielen Backwaren und Tanz mit der Musikgruppe Les Spitzberg rundeten den kurzweiligen Abend ab.

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26. August 2017
Unsere Jüngsten wirkten am Eröffnungstag des Unspunnenfestes mit.
Mit dem Tag der Jugend wurde am 26. August das Unspunnenfest eröffnet. Auch die 16-köpfige Jugendtanzgruppe der Trachtengruppe Utzenstorf, unter der Leitung von Vreni Kämpfer, liess sich dieses erstmalige Ereignis nicht entgehen und reiste schon am frühen Morgen mit dem Car nach Interlaken. Motiviert, begeistert und ohne grosses Lampenfieber beteiligten sich die schön herausgeputzten Trachtenkinder am vielbesuchten Tanzfest im Kursaals, das um 11.00 Uhr mit einer Polonaise begann. Die Hitze und weitere Tänze, wie das «Bündnermeiteli» und «Am Letzibach» sorgten bald für grossen Hunger und Durst. Getränke, Zwischenverpflegung sowie das Mittagessen mit Hörnli, Gehacktem und einem feinen Dessert wurden deshalb von allen heiss ersehnt und dann so richtig genossen.
Am Nachmittag durfte die fröhliche Gruppe unter anderem bei ihrem Lieblingstanz, dem «Tatzelwurm», mitwirken. Zwischendurch fanden weitere Unterhaltungs­angebote, wie Streichelzoo, Spielzimmer, Spielbus oder «Rösslispiel» bei den Kleineren grossen Anklang, während die Begleitpersonen Darbietungen anderer Verbände besuchten und Zuckerwatte oder eine Glace schleckten. Bei der eigentlichen Eröffnungsfeier auf dem Schweizerplatz um 17.00 Uhr waren die Kinder entsprechend müde aber glücklich und zufrieden. Die Heimfahrt verlief viel ruhiger als die Hinfahrt am Morgen und der Erinnerungs-Pin als Unspunnen-Souvenir wurde gehütet wie ein Schatz.

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5. Juli
Reise ins Berner Oberland
Über 30 Trachtenfrauen und -Männer liessen sich mit dem Car nach Grindelwald und anschliessend mit dem Postauto auf die Grosse Scheidegg im Berner Oberland chauffieren. Bei strahlendem Sonnenschein und klarer Sicht auf die eindrucksvolle Bergwelt ringsum wanderten die Meisten dann gemächlich und stetig abwärts auf die Schwarzwaldalp ob Meiringen. Zahlreiche freistehende Tannen, die farbenprächtige Alpenflora sowie weidende Kühe und «Guschti» mit Hörnern machten das «Schwarzwald-Erlebnis» perfekt. Beatrice Christen hatte die Tour auch diesmal wieder optimal und den Teilnehmenden angepasst organisiert. Auf dem etwas steinigen und verwurzelten Weg beneidete jedenfalls niemand die Wanderer, die schwer schnaufend und schwitzend aus der Gegenrichtung kamen. Die wieder vollständige Gruppe genoss auf der sonnengeschützten Terrasse des Hotels Chalet Schwarzwaldalp ein feines Mittagessen mit Dessert und Kaffee, welches sich bis in den späten Nachmittag ausdehnte. Auf der haarnadelkurvigen Postautofahrt nach Meiringen betätigte der humorvolle und freundliche Chauffeur vor jeder Kurve ausgiebig das Posthorn und beruhigte die etwas ängstlichen Passagiere: Er sei froh, nicht der Einzige zu sein, der diese heikle und schmale Strecke zum ersten Mal befahre. Die Heimfahrt im Car führte über den Schallenberg zurück nach Utzenstorf, wo sich alle müde aber zufrieden für die probenfreie Ferienzeit verabschiedeten.

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21. Juni
Auftritt im Alterszentrum Mösli
Wie jedes Jahr trafen wir uns am 21. Juli um 19.00Uhr zum traditionellen Auftritt im Alterszentrum Mösli, diesmal bei einer Temperatur von rund 30 Grad. Die Tracht wärmte da natürlich noch zusätzlich, was wir uns zwar nicht anmerken liessen aber doch zwischen­durch Abkühlung am Brunnen suchten.
Die zahlreichen Bewohner waren in der schattigsten Ecke des Innenhofes platziert und verfolgten aufmerksam unsere Darbietungen mit Volkstänzen- und Liedern. Trotz der Hitze liessen sie sich sogar zum Mitsingen und Klatschen motivieren. Anschliessend blieb für alle noch genügend Zeit zum Plaudern und gemütlichen Zusammensein. Anstrengung und Schwitzen waren bei dem herrlichen Apéro, mit welchem wir dabei verwöhnt wurden, schnell vergessen. Wir bedanken uns dafür ganz herzlich bei der Geschäftsleitung.

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20. Mai 2017
Erfolgreicher Verkauf von Selbstgebackenem
Bei trockenem aber kühlen Wetter konnten wir wiederum einen Backwarenverkauf vor der Landi durchführen. Die Biese wehte den herrlich verführerischen Duft von frischgebackenen Waffeln direkt zum Landi-Eingang und so mancher Besucher wurde dadurch auf die Delikatesse aufmerksam und liess sich zum Geniessen verführen. Meistens wurde das feine Gebäck noch mit Nutella, Zimtzucker oder Vanillesauce verfeinert und Kaffee, Tee oder Mineralwasser und ein gemütlicher Schwatz rundeten das Festessen ab. Die Frauen an den drei Waffeleisen waren fast ununterbrochen mit Backen beschäftigt und Trudi Beck radelte 11 Mal mit dem Velo nach Hause, um die nächste Schüssel mit ihrem Spezial-Waffelteig abzuholen, den ihre Tochter laufend frisch zubereitete.
Dieses Jahr wurden nebst „Brätzeli“ und „Schlüfchüechli“ auch noch selbstgebackenes Brot und «Züpfe» zum Verkauf angeboten, was bei den Besuchern ebenfalls grossen Anklang fand. Nachmittags um halb Vier war alles restlos ausverkauft und die geschäftigen Frauen gönnten sich vor dem Aufräumen erstmals eine verdiente Pause.
Dank den Helferinnen und Helfer vor Ort und denjenigen, die vorgängig zu Hause fleissig gebacken hatten, war dieser Anlass, wie bereits letztes Jahr, ein Erfolg. Ein grosser Dank gebührt auch dem Landi-Team, welches die Infrastruktur zur Verfügung stellte und beim Vorbereiten und Abräumen half.

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14. Mai 
Muttertags Auftritt in der Kirche
Am 14. Mai umrahmten wir den Muttertags-Gottesdienst in der Reformierten Kirche Utzenstorf mit Tanzen und Singen. Unter der Leitung von Helene von Allmen sang der Chor zuerst das eher wehmütige «Heimetdörfli», welches den Predigt­besuchern in Erinnerung rief, wie schön es ist, wenn man nach langem Aufenthalt in der Fremde, wieder ins schöne Heimatdorf zurückehren darf. Gefühlvoll und mit klaren Tönen begleitete Jan Burri anschliessend das „Ave Maria der Berge“ auf seiner Trompete. Das Lied beschreibt einen wunderschönen Tag in den Bergen, wobei sich synchron zum farbenprächtigen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang «der ferne Klang des Ave-Marias zu den Höhen aufschwingt». Die gute Akustik in der Kirche verstärkte die wohlklingende Melodie noch.
Zu den Orgelklängen von Anne-Marie Meli und unter der Leitung von Rebecca Kämpfer tanzte die motivierte Gruppe zum Abschluss noch den Bündner-Trachtentanz «Gioia-Lea Walzer». Die Choreografie stammt von Hanni Brand und der Tanz ist ihrem Enkelkind Gioia-Lea gewidmet.

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12. April 
Frühlingsbummel auf den Oberbühlchnubel
An diesem Mittwochabend trafen wir uns zu unserem traditionellen Frühlingsbummel. Erika Burri und Elisabeth Krähenbühl hatten ihn organisiert und das Ziel blieb fast bis zur Ankunft auf dem Ferrenberg oberhalb Wynigen ein Geheimnis. In der späten Abendsonne wanderte die Gruppe dann zügig auf den bekannten Aussichtspunkt Oberbühlchnubel. Der steile Weg war zwar nicht lang, für einige aber doch zu anstrengend, so dass sie es sich unterwegs auf einem Bänkli gemütlich machten und warteten, bis die «Berggängigen» wieder zurückkehrten. Sie und auch die Gipfelstürmer wurden mit einem überwältigenden Rundblick belohnt, der von der Jurakette bis zu den Alpen reichte. Die beiden Organisatorinnen offerierten zudem ein feines Apéro mit Chips, Wein und Orangensaft, das trotz kühlem und zügigem Wind allen bestens schmeckte.
Da das nahe Restaurant Ruhetag hatte, verschob sich die Gruppe zum reichhaltigen Nachtessen ins Restaurant Rudswilbad in Ersigen. Auf der Fahrt dorthin war ein wunderbar orangeroter Abendhimmel mit einer ganz speziellen Wolkenformation zu bewundern. Die gute Stimmung überwiegte zwar aber das Sprichwort Abendrot-Gutwetterbot gab doch zu allerlei Diskussionen Anlass. Gerade diejenigen, die mit Pflanzen und Tieren zu tun haben, wünschten sich nach der langen Trockenperiode nämlich eher Regen als schönes Wetter.
 

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26. Februar 
Auftritt im Seniorenzentrum Jurablick, Hindelbank.
An diesem milden Sonntagvormittag durften wir unser einstudiertes Sing- und Tanzprogramm für einmal den Bewohnerinnen und Bewohnern des Senioren­zentrums «Jurablick» in Hindelbank vortragen. Auch die in der Cafeteria anwesenden Angehörigen und Mitarbeitende hörten aufmerksam zu und belohnten uns immer wieder mit kräftigem Applaus. Zuletzt liessen sie sich sogar noch dazu motivieren, beim Kanon «Abendlied», tüchtig mitzusingen. Bevor wir uns auf den Heimweg machten wurden wir mit einem feinen Apéro belohnt, für welches wir uns ganz herzlich bedanken.

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22. Februar 
Hauptversammlung
An der Hauptversammlung konnte die Präsidentin Rebecca Kämpfer 37 Mitglieder begrüssen. In ihrem Jahresbericht hielt sie Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr und liess die eine oder andere schöne Erinnerung neu aufleben. Mit einer Schweigeminute und einer brennenden Kerze erinnerte sie aber auch an den Tod des Aktivmitgliedes Edith Hug. Die Kassierin Irène Kämpfer präsentierte eine positive Jahresrechnung, was hauptsächlich den beiden neu eingeführten und erfolgreichen Anlässen, Backwarenverkauf und «Herbschtobe», zu verdanken ist. Erfreulicherweise konnten zwei neue Mitglieder aufge­nommen werden: Elisabeth Schober und Roger Luder. Dem stehen leider auch zwei Austritte gegenüber. Die Zusammensetzung des Vorstandes bleibt unverändert. Beatrice Christen und Ursula Fankhauser wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt und erhielten je einen Gutschein für ihre Treue. Beatrice ist die erfahrene und kompetente Reiseleiterin des Vereins und Ursula kocht seit Jahren die schmackhaften Menüs für alle Vereinsanlässe.
Neu wird zu Beginn des Vereinsjahres ein Spielabend eingeführt. Ziel der Vereinsreise ist die Grosse Scheidegg im Berner Oberland. Ein Höhepunkt im Jahresprogramm wird die Teilnahme am Unspunnenfest sein und an vier Daten im November findet der wichtigste offizielle Anlass, der „Gmüetlech Obe“ statt.

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23. Januar bis 17. Februar
Tradition, Kultur, Brauchtum
Unter dem Motto «Lebendige Tradition» durften wir unseren Verein während fast einem Monat in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank in Utzenstorf präsentieren. Mit Foto-Tafeln zeigten wir den Werdegang unserer Trachtengruppe und legten auch verschiedene schöne Berner Trachten, Accessoires und Bücher auf. Am 8. Februar führten wir dort eine Schnupperprobe durch, die von interessierten Frauen und Männern besucht wurde. Das anschliessende Apéro, welches von der Raiffeisenbank gespendet wurde, schmeckte allen ausgezeichnet. Herzlichen Dank! Es ergaben sich dabei viele interessante Gespräche, mit dem Resultat, dass wir im nächsten Vereinsjahr ein neues männliches Mitglied begrüssen dürfen!

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